Quartett

Kunstmuseen-Quartett

Das Kunstmuseen-Quartett Baden-Württemberg präsentiert alle städtischen Kunstmuseen des Landes samt ihrer Besonderheiten und Sammlungsprofile. Analog zur Anzahl dieser Häuser, die im Arbeitskreis Bildende Kunst im Museumsverband Baden-Württemberg zusammengeschlossen sind, besteht das Kartenspiel aus insgesamt 29 Karten.

Spielvariante 1: Quartett

Ein Kunstmuseen-Quartett besteht aus vier Karten, die nach den Gruppen A, B, C, D, E, F und G durchnummeriert sind. Die Gruppenzugehörigkeit richtet sich nach der jeweiligen Einwohnerzahl der Kommune (A > G). Die Karten werden gemischt und reihum an die Spieler verteilt. Der Startspieler fragt einen Mitspieler seiner Wahl nach einer Karte, die ihm zur Bildung eines Quartetts fehlt (A1, A2, A3, A4 etc.). Es darf nur nach einer Karte gefragt werden, wenn man vom betreffenden Kunstmuseen-Quartett bereits eine Karte besitzt. Hat der Befragte die gewünschte Karte, muss er sie dem Fragenden aushändigen. Der Fragende ist so lange an der Reihe, bis seine Kartenwünsche nicht mehr erfüllt werden können. Hiernach ist der linke Spieler an der Reihe. Hat ein Spieler ein vollständiges Quartett, legt er es offen vor sich ab. Mit der Jokerkarte – dem Kunstmuseum aus der Kommune mit der geringsten Einwohnerzahl (Bad Saulgau) – kann einem Mitspieler jederzeit ein bereits abgelegtes Quartett stibitzt werden. Hierfür legt man die Jokerkarte in die Mitte des Tisches, ruft ›Kunstmuseum‹ und nimmt ein Quartett seiner Wahl vom Tisch. Das Spiel endet, wenn alle Quartette abgelegt sind.

Variante 2: Supertrumpf

Hierfür werden die gemischten Karten gleichmäßig unter den Spielern verteilt. Jeder Spieler stapelt seine Kunstmuseen und zieht die oberste Karte. Der Startspieler sucht sich eine der Kategorien seiner Karte aus, die er mit den Mitspielern vergleichen möchte. Der Spieler mit dem besten Wert gewinnt den Stich. Die gewonnenen Kunstmuseen-Karten fügt er seinem Kartenstapel hinzu. Besitzen zwei oder mehr Spieler Karten mit demselben Wert, legen alle Spieler die Karten in die Mitte und die mit dem höchsten Wert spielen eine Entscheidungsrunde. Wer am Ende den größten Kartenstapel vorweisen kann, hat das Spiel gewonnen.

Städtische Kunstmuseen und Galerien in Baden-Württemberg